Ratgeber für Betroffene und Angehörige

Rehabilitation

Ratgeber für Betroffene und Angehörige
 
 
Rehabilitation

Links zu Rehabilitation

Deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation
www.degemed.de

Bundesverband Rehabilitation
www.bdh-reha.de

Medizinische Dienste der Krankenversicherung (MDK) in den Ländern und der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS) – Begutachtung bei Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen
www.mdk.de

BAR – Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation
www.bar-frankfurt.de

Deutsche Gesellschaft für Prävention und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen e. V.
www.dgpr.de

21. September 2020
2020 feierte die Niedersächsische Krebsgesellschaft ihr 70-jähriges Bestehen. Die Krebsgesellschafft bietet Betroffenen u. a. eine psychoonkologische Beratung an.
  
10. September 2020
Durch den mit Multiple Sklerose einhergehenden Verlust von Selbstständigkeit kann es bei den Betroffenen zu seelischen Folgen kommen.
  
08. September 2020
2010 erhielt Stephanie Haack die Diagnose Typ-1-Diabetes, seit 2015 betreibt sie ihren eigenen Blog rund um das Leben mit der Erkrankung.
  
24. August 2020
Die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft sowie die Landesverbände sind die erste Anlaufstelle für Betroffene mit Multipler Sklerose.
  
24. August 2020
Sind bei Zöliakie die Darmzotten beschädigt kann es zu einer verminderten Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen und in der Folge zu einer Mangelernährung kommen.
  

Am Anfang der Rehabilitation stehen meist das Ausfüllen eines Anamnesebogens, einführende Gespräche mit den Ärzten und die Entwicklung eines konkreten Verlaufsplanes durch die Klinikleitung oder die Abteilungsleitung. Der ganzheitliche Ansatz umfasst medizinische, psychische und soziale Aspekte. Alle Einschränkungen, die der Patientin bzw. dem Patienten Schwierigkeiten bereiten, sollten beachtet werden. Zu den Therapiemöglichkeiten gehören z. B. Physiotherapie, Krankengymnastik etc. sowie psychologische Betreuung (Einzelgespräche, Gruppengespräche, Entspannungstherapien etc.). Die Aufklärung des Patienten darüber, wie er seinen Gesundheitszustand verbessern kann, gehört ebenfalls zur Rehabilitation.

Rehabilitation dient der Wiederherstellung oder Stärkung von körperlichen, beruflichen oder sozialen Fähigkeiten. Es gibt drei Arten der Rehabilitation: Die medizinische Rehabilitation dient dazu, etwaige Behinderungen oder Pflegebedürftigkeit zu mildern, ihnen vorzubeugen oder ihre Verschlimmerung zu verhindern. Die berufliche Rehabilitation soll die Integration des betroffenen Menschen in den Beruf bzw. in das Arbeitsleben möglich machen. Die soziale Rehabilitation zielt auf die Teilhabe am sozialen Leben, am Leben in der Gesellschaft und in Gemeinschaften. Die Patienten sollen bei den Anforderungen des Alltags unterstützt und auf deren selbstständige Verrichtung vorbereitet werden. Am Ende der Rehabilitation soll die (erneute) Eingliederung in die soziale Umwelt stehen.

Rehabilitation Wunsch- und Wahlrecht

Sie können Ihr Wunsch- und Wahlrecht in Anspruch nehmen und Ihrem Kostenträger eine Wunschklinik benennen, wenn Sie bestimmte Aspekte beachten. Bedenken müssen Sie etwa die Kostenfrage, die medizinische Ausrichtung der Einrichtung und die Eignung der Einrichtung für Ihre spezifischen Leiden und Funktionsstörungen. Auch Ihr Alter und Ihre Lebensumstände müssen beachtet werden. Wenn Ihnen trotzdem eine andere Klinik zugewiesen wird, können Sie Widerspruch einlegen.

Nicht für jedes Krankheitsbild kommen eine ambulante oder stationäre Rehabilitation gleichermaßen infrage.